"Wohnraum schaffen - bauen statt versprechen" - unter diesem Motto trafen sich Unternehmer und Spitzenpolitiker zum gemeinsamen Frühstück. Die Mittelstandsunion Bamberg-Stadt und Land hatten den Bayrischen Minister für Wohnen, Bau und Verkehr, Hans Reichhart, eingeladen.

"Wir begreifen das Thema Wohnungsbau als eine Herausforderung für die Unternehmer, denen die Politik Handlungsspielräume eröffnen muss", sagte dazu Florian Müller, Vorsitzender der MU Bamberg-Stadt und spielte damit auf die geplante Beschleunigung einfacher Verfahren auf drei Monate an, die in Bamberg derzeit mehrere Jahre in Anspruch nehmen können.

Viele Deponien sind voll

Bauanträge sollen in Zukunft digital eingereicht werden können. Ein weiteres Problem kam in der Diskussion auf: Durch den ICE-Ausbau sind viele Deponien im Umkreis voll, die Materialbeschaffung von Sand und Kies wird zunehmend kritisch verfolgt. Ein Thema, bei dem der Minister seine Hilfe zusagte, denn weitere Großprojekte in der Region werfen ihre Schatten voraus. red