Neuses Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit zwei Stellplätzen in Neuses. Wenn noch gewisse Voraussetzungen vom Bauherren erfüllt werden, könne dem Antrag als Geschäft der laufenden Verwaltung zugestimmt werden, so der Rathauschef.

Höfles Einem weiteren Bauantrag wurde trotz planungsrechtlicher Bedenken das gemeindliche Einvernehmen mit acht Stimmen bei einer Gegenstimme von Tino Vetter erteilt. Dabei ging es um den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in Höfles. "Die Realisierung des beantragten Bauvorhabens würde eine ungeordnete städtebauliche Entwicklung zur Folge haben. Der betreffende Bereich kann als ungeplanter Innenbereich bezeichnet werden", so die Ausführungen von Stadtplaner Gerber, der auch auf die Lage des Grundstücks im HQ-100-Bereich hinwies.

Baupolitik Carin Bülling (CSU) verwies auf die Stadtratssitzung vom Montag und sprach von einem klassischen Fall. Es handle sich um eine junge Familie, die von Großeltern das Grundstück erhält. Sämtliche Nachbarn haben unterschrieben und dem Vorhaben zugestimmt. Bürgermeister Beiergrößlein bekräftigte die offensive Baupolitik, doch müsse trotzdem jeder Einzelfall genau geprüft werden. Wolfgang Hümmer sprach von einem schlummernden Baugebiet. Gehe man nach dem HQ-100-Bereich, dürfte in ganz Höfles kein Haus stehen, außerdem stehen alte Schule und Jugendheim in diesem Bereich. Dies unterstützten auch Jens Schick, Tino Vetter, Hans Simon, die betonten, jungen Leuten eine Chance zu geben, in ihrem Heimatort zu bauen. eh