Ein zentraler Auftrag der Lebenshilfe Erlangen-Höchstadt ist es, Menschen mit Behinderung den Zugang zu allen gesellschaftlichen Lebensbereichen zu ermöglichen. Voraussetzung dafür ist die barrierefreie Gestaltung der Umwelt, heißt es in einer Pressemitteilung der Lebenshilfe. Die Arbeitsgruppe "Mobilität und Barrierefreiheit" hat daher die Broschüre "Barrierefrei in Herzogenaurach unterwegs" im Rahmen des Modellprojektes "Inklusion" unter Leitung von Annika Lang entwickelt.

An erster Stelle stand es, Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen an den Begehungen zu beteiligen. Wichtig war auch, dass nicht nur ein Gebäude, sondern auch der Weg dahin bewertet wird. Die Informationen der Broschüre basieren auf den erhobenen Daten der Begehungen sowie auf der Datenbasis des Projekts "Hürdenlos". Auch Hinweise von Bürgern wurden aufgenommen. Die verschiedenen Kategorien reichen von Behindertenparkplätzen über induktive Höranlagen bis hin zu Wegeketten durch Herzogenaurach und vielem mehr.

Mit der Broschüre wollten die Initiatoren Informationen über die Barrierefreiheit in Herzogenaurach einfach und verständlich aufbereiten, heißt es abschließend. Weitere Informationen gibt es unter www.lebenshilfe-herzogenaurach.de. red