Pfaffendorf — "Keiner weiß genau, wie alt sie ist und woher sie eigentlich kommt", erklärt Kirchenpflegerin Maria Wiehle, wenn sie Besucher durch die Pfaffendorfer Sankt-Georgs-Kirche führt. Irgendwie war sie halt schon immer da.
Die Rede ist von der kleinen Barockorgel, von der man nur weiß, dass sie noch älter ist als das 1718 eingeweihte Gotteshaus. "Die Quellen sind leider sehr spärlich", bedauert Regionalkantor Georg Hagel, der auf dem Instrument nicht nur Konzerte gab. Der Organist der Basilika Vierzehnheiligen hat auch schon versucht, etwas Licht in das geschichtliche Dunkel zu bringen.


Für acht Register konzipiert

Die nur 121 Seelen zählende katholische Filialkirchengemeinde besitzt mit ihrer Orgel eine historisch bedeutsame Kostbarkeit.