Ermittler der Polizeiinspektion Bamberg-Land und der Staatsanwaltschaft Bamberg haben eine siebenköpfige Einbrecherbande überführt. Die tatverdächtigen fünf Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren brachen in diesem Sommer überwiegend in Bunkeranlagen eines ehemaligen Munitionslagers bei Rothensand ein. Sie erbeuteten knapp 2500 Euro. Der hinterlassene Schaden liegt bei 550 Euro, teilt die Polizei mit.
Die fünf Männer und zwei Frauen waren in wechselnder Beteiligung unterwegs. Insgesamt drangen sie zwölf Mal in Bunkeranlagen und einmal in eine Anglerhütte bei Rothensand ein. Dabei nahmen sie alles mit, was ihnen brauchbar erschien.


Teil der Beute gefunden

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg wurden Durchsuchungsbeschlüsse für sechs Beschuldigte erlassen. Die Vollstreckung der Beschlüsse im südlichen Landkreis Bamberg und im nördlichen Landkreis Forchheim brachte sowohl einen Teil der Beute als auch verwendete Utensilien wie zum Beispiel Sturmhauben zu Tage. Außerdem konnte ermittelt werden, dass der 23-jährige Haupttäter für die Durchführung einiger Taten ein Auto nutzte, für das kein Versicherungsschutz mehr bestand. Auch deshalb wird der Täter nun strafrechtlich belangt.
Ein bei den Einbrüchen erbeutetes historisches Mofa verkaufte der 23-jährige Haupttäter weiter. Es wurde bei einem 35-Jährigen sichergestellt, der nach seinen Angaben nichts davon wusste, dass das Gefährt gestohlen war. Gegen den 35-Jährigen besteht jedoch der Verdacht der Hehlerei. Gegen die sieben Einbrecher wird wegen Verdachts des Bandendiebstahls ermittelt. pol