Bamberg — Im ersten Heimspiel der Rückrunde und in der mit Spannung erwarteten Partie in der Oberfrankenliga der Herren haben die Tischtennisspieler des Post-SV Bamberg gegen den Aufsteiger FC Bayreuth ein Remis hinnehmen müssen. Der Tabellenzweite, der Verfolger des TSV Windheim, musste sich gegen den Siebten mit einem 8:8 zufrieden geben.
Es war ein überaus spannender Vergleich, in dem die beiden Bamberger Roland Lorek und Frank Zebunke im Schlussdoppel die Chance wahrten, den Ausgleich für die Gastgeber herstellten und den Punkt retteten. Sie gewannen das Schlussdoppel in vier Sätzen gegen die Bayreuther Christian Häußinger und Gerhard Zirkel.
Aus den Eingangsdoppeln waren die "Postler" erstmals in dieser Saison mit 1:2 in Rückstand geraten. Lorek/Zebunke und Fehringer/Zimmermann mussten sich geschlagen geben. Nur Schäfer/Brall konnten ihr Doppel für sich entscheiden. Bei den Einzeln konnte von den Bamberger Spielern auf den Positionen 1 bis 4 keiner punkten. Nur Peter Fehringer und Jürgen Rädlein gewannen ihre Duelle im dritten Paarkreuz. Somit war es Fehringer und Rädlein mit starken Leistungen im ersten Durchgang mit je einem Sieg vorbehalten, die "Postler" mit einem Zwischenstand von 3:6 im Spiel zu halten.

Aufholjagd der Gastgeber

Der zweite Durchgang zwischen Bayreuth und dem Gastgeber Bamberg entwickelte sich zu einem Krimi. Nach einem 1:6-Rückstand deutete alles darauf hin, dass die Bayreuther als sichere Sieger aus dem Spiel im Dientzenhofer-Gymnasium gehen. Doch der Gastgeber kämpfte sich zurück ins Spiel, die ersten vier Begegnungen des zweiten Durchgangs konnten mit hohem spielerischen Niveau gewonnen werden. Plötzlich stand es 7:6 für die Bamberger.
In den letzten beiden Einzelpartien zog allerdings der Gastgeber den Kürzeren. Fehringer und Rädlein verloren ihre Partien. Beim Stand von 8:7 für Bayreuth musste das Schlussdoppel die Entscheidung bringen. Hier hatte das Spitzenduo des Post-SV die Nase vorn und machte den 8:8-Endstand perfekt. sb