Bei einem digitalen Plenum der Grünen Bamberg-Land stand neben einem Bericht aus dem Kreistag und dem aktuellen Stand zur Bundestagswahl der Umgang mit Verschwörungstheorien in Bamberg im Mittelpunkt.

Hubertus Schaller vom Bamberger Bündnis gegen Rechtsextremismus gab einen Input über den Umgang mit Querdenkern. Dabei klärte er über die Bamberger Szene auf und wie man selbst mit Menschen umgehen kann, die an Verschwörungen glauben. Besonders interessant dabei sei sein religionswissenschaftlicher Ansatz, heißt es in dem Pressebericht der Grünen. Der Tenor im Plenum nach dem Vortrag war klar: Die demokratische Mehrheit muss sich auch im Landkreis den Verschwörungsmythen mit Gegenprotesten und Ähnlichem entgegenstellen. „Die demokratische Öffentlichkeit ist jetzt gefordert, sich klar von Gruppen abzugrenzen, die antisemitische , rechtsextreme und gruppenbezogen menschenfeindliche Reden unwidersprochen zulassen“, so Schaller.

Kreisrat Thomas Ochs hatte eingangs der Versammlung über die Arbeit der Grünen-Fraktion im Kreistag berichtet. Vor allem das Mobilitätsthema liegt ihm am Herzen. „Der ÖPNV im Landkreis wird 2024 auf eine völlig neue Basis gestellt und flächendeckend deutliche Verbesserungen bringen. Vielerorts gehen diese sogar über die Festsetzungen aus dem Nahverkehrsplan von 2019 hinaus. Aktuell laufen die konkreten Planungen und wir als Fraktion können hier noch konkrete Vorschläge einbringen“, so Ochs. Bis dahin könne man die Qualität des bestehenden ÖPNV durch Sofortmaßnahmen verbessern. Ganz konkret dort, wo man mit wenig Aufwand sofort etwas erreichen könne, beispielsweise bei der Fahrgastinformation an den Bushaltestellen. Wer in dieser Sache Anregungen habe, könne sich gerne bei ihm melden, betonte der Kreisrat. red