Damit die Vision Wirklichkeit wird, auf einem durchgängigen Weg zwischen Bamberg und Nürnberg schnell und komfortabel radeln zu können, haben sich 13 Kommunen und drei Landkreise von Nürnberg bis Bamberg zu einem Arbeitskreis unter der Federführung des Landkreises Bamberg zusammengeschlossen und die Arbeit aufgenommen. Ein Metropolradweg entlang des Main-Donau-Kanals durch das landschaftlich schöne Regnitztal soll den Radverkehr in der Region auf ein völlig neues Qualitätsniveau bringen, wie der Landkreis Bamberg dieser Tage mitteilte.

Die Akteure wollen Radpendlern und Freizeitradeln neue attraktive Nutzungsmöglichkeiten anbieten und kräftig für einen immer häufigeren Umstieg auf das Rad werben. „Wer einmal das tolle Regnitztal mit dem Rad entdeckt hat, wird immer wieder diese Route befahren wollen“, so Johann Kalb , Landrat im Kreis Bamberg.

Mit Hilfe einer Realisierbarkeitsstudie wird nun der beste Verlauf für die etwa 65 Kilometer lange Strecke ermittelt. Die beiden mit der Erstellung der Studie beauftragten Planungsbüros Planersocietät und VIA bringen dabei umfassende Erfahrung im Radverkehr sowie ihre Ortskenntnisse in der Metropolregion ein.

In der ersten Sitzung des Arbeitskreises am 15. Februar formulierten Vertreter der vier kreisfreien Städte Bamberg, Erlangen, Fürth und Nürnberg, der drei Landkreise Bamberg, Forchheim und Erlangen-Höchstadt, der Städte Forchheim und Baiersdorf sowie der sieben Gemeinden Strullendorf, Hirschaid, Altendorf, Eggolsheim, Hallerndorf, Hausen und Möhrendorf ihre Erwartungen an die Studie. Im Sommer sind eine detaillierte Bestandsaufnahme und Befahrung vor Ort geplant.

Fest steht, dass die Strecke landschaftlich reizvoll nahe am Main-Donau-Kanal verlaufen soll. Anschlüsse an bestehende Radwegenetze werden dabei berücksichtigt. Wichtig ist ein durchgängig hoher Standard mit ausreichend breiten und komfortablen Radwegen. red