Schaukeln? Klettern ? Skateboard fahren? Oder doch lieber Tischtennis spielen? So viel Auswahl wie heute gab es auf den verschiedenen Spielplätzen in Baunach und seinen Stadtteilen nicht immer. Ein Spielplatz geht heutzutage über Sandkiste und Schaukel weit hinaus. Die Stadt Baunach hat daher in den vergangenen Jahren durch ein internes Spielplatzkonzept alle vorhandenen Spielangebote in der Stadt selbst, aber auch in den Stadtteilen überarbeitet.

„Eine gut geplante Spielanlage mit gut durchdachten Spielgeräten zeigt, dass sich eine Stadt um die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Bürger kümmert“, so Bürgermeister Tobias Roppelt in der Pressemitteilung der Stadt. Daher seien auch veraltete Spielplätze, wie der am Baunacher Bahnhof, komplett mit neuen Spielgeräten ausgestattet worden.

Am Spielplatz im Stadtteil Reckenneusig soll auf Empfehlung der Behindertenbeauftragten noch in diesem Frühling ein barrierefreies Spielgerät aufgestellt werden. „Wir wollen schöne, abwechslungsreiche öffentliche Treffpunkte für alle Generationen, unabhängig von ihren Fähigkeiten oder Behinderungen schaffen“, erklärt Roppelt weiter. „An der Grünanlage am Stadtgraben hat unsere Seniorenbeauftragte angeregt, eine Sitzgruppe mit Fitnessgerät aufzustellen. Wenn möglich, kommen wir solchen Vorschlägen gerne nach.“

Schließlich passiere auf gut durchdachten öffentlichen Treffpunkten viel mehr als nur auf den ersten Blick sichtbar: Kinder entwickelten Grob- und Feinmotorik sowie soziale Fähigkeiten. Von der frischen Luft profitiere auch das Immunsystem. Außerdem würde vielen Gesundheitsproblemen wie Übergewicht vorgebeugt. red