Nach kurzen und intensiven Verhandlung haben Betriebsrat und Geschäftsführung des Cinestar Bamberg einen Sozialplan und Interessenausgleich unterzeichnet. Durch den Abschluss können die wirtschaftlichen Nachteile für die Beschäftigten des Kinos zumindest abgemildert werden. Betriebsratsvorsitzender Niklas Döbler zeigt sich zufrieden: „Die Situation war in der Tat besonders. Corona hat der Kino-Branche schwer zugesetzt, dazu die Situation im Atrium. Es ist dennoch wichtig, dass der Arbeitgeber nicht aus der Verantwortung gelassen wurde, für seine unternehmerischen Entscheidungen gerade zu stehen. Das ist insbesondere wichtig für die mehrheitlich geringfügig Beschäftigten , die genauso wie Vollzeitkräfte ein Recht auf gute Arbeitsbedingungen haben.“

Das Cinestar Bamberg wurde zum 31. Juli geschlossen. Es war das einzige Multiplex-Kino in Bamberg und im Landkreis. Insgesamt arbeiteten 40 bis 60 Menschen, mehrheitlich Studierende, im Kino. red