Lange lag der Kunst- und Kulturbetrieb im erzwungenen Winterschlaf. Doch manche Kulturschaffende waren gerade in der harten, öden Zeit des Lockdowns besonders kreativ : Die Bamberger Künstlerin Katharina Hückstädt zum Beispiel hat während der Pandemie so viel gemalt und gezeichnet wie nie zuvor. „Das Material reicht für zwei Ausstellungen“, sagt sie. Nun ist endlich die Zeit gekommen, ihre jüngsten Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren. 30 bis 40 Werke aus den Jahren 2020 und 2021 wird die Ausstellung „Symbiosen“ umfassen, die Katharina Hückstädt am morgigen Freitag eröffnet.

Die 38-Jährige stammt aus Rottweil in Baden-Württemberg und hat in Heidelberg Kunst studiert. Im vergangenen Jahr hat sie die Galerie im Sandschlößla in der Oberen Sandstraße in Bamberg gegründet. Hückstädts wichtigste künstlerische Inspirationsquelle ist die Schönheit der Natur und ihrer Lebewesen.

Ihre Ölmalereien und kolorierten Tuschezeichnungen zeigen meist detailgetreue Nahaufnahmen aus der Tier- und Pflanzenwelt . Ein weiteres häufiges künstlerisches Motiv Katharina Hückstädts ist der weibliche Körper. In ihren Bildern fügt sie Fragmente aus diesen Bereichen zu fantastischen, teils surrealistischen Kompositionen zusammen.

Die Vernissage beginnt um 19 Uhr mit einem Sektempfang. Später macht DJ Katz im Innenhof der Galerie Musik. Ein Großteil der Werke wird im Gewölbekeller des Sandschlößla zu sehen sein. Die Ausstellung geht bis zum 31. Juli.