Schon bei der Terminauswahl der diesjährigen Jahreshauptversammlung war erkennbar: Es weht ein neuer Wind im Gesangverein Hirschaid .

Man traf sich in diesem Jahr nicht wie sonst am Volkstrauertag – bekanntlich einem Sonntag – sondern an einem Samstagabend Anfang Oktober in der Alten Schule. Dort, wo auch jeden Donnerstag die Proben der beiden Chöre stattfinden, um einen neuen Vorstand zu wählen.

45 Wahlberechtigte lauschten den Worten des „Noch“-Vorsitzenden Horst Auer, der die Versammlung mit den Worten eröffnete, es handele sich um eine „Kombi“-Sitzung 20/21, da ja auf Wunsch der befragten Mitglieder eine Online-Sitzung im Herbst 2020 nicht stattgefunden hat.

Horst Auer erklärte, dass er schon während seiner Amtszeit als erster Vorsitzender aus gesundheitlichen Gründen seine Aufgaben habe ruhen lassen und mehr und mehr an die zweiten Vorsitzenden übertragen müssen. Er stünde auch nicht mehr für eine weitere Amtszeit zur Verfügung.

Außerdem wurde verkündet, dass auch Karl-Heinz Wende, der nun schon 45 Jahre das Amt des Schatzmeisters ausübte, nicht mehr zur Wahl stehen würde.

Unter der Leitung von Elke Eberl, die den Wahlausschuss anführte, wurde nun per Handzeichen ein neuer Vorstand gewählt, der sich wie folgt zusammensetzt:

Zum Ersten Vorsitzender wurde Thomas Vogt gewählt, sein Stellvertreter heißt Bernd Zimmerer. Schriftführerin ist Gabi Mohr (Stellvertreter: Andreas Seidel) und Schatzmeister Roland Köhler (Stellvertreterin: Claudia Kühne). Die Chorleitung liegt weiter in den Händen von Madlen Hiller. Zu Rechnungsprüfern wurde Elfriede Bihler und Ralf Saam gewählt. Als Beiräte fungieren zukünftig: Robert Besslein, Monika Buchinger, Gusti Distler, Georg Friesner, Elke Rediker und Michaela Weiß.

Anschließend wurden Mitglieder geehrt. Für zehn Jahre aktive Mitgliedschaft wurden Thomas Vogt und Gerhard Pezzei, für zehn Jahre fördernde Mitgliedschaft Ottilie Pfister und Brigitte Kreft ausgezeichnet. 25 Jahre fördert Gabriele Wolf nunmehr schon den Verein und 40 Jahre Elke Eberl. Peter Greif wurde für 50 Jahre Vereinsförderung ausgezeichnet und Renate Zuralski gar für 60 Jahre.

Am längsten dabei ist mit 65 Jahren Vereinszugehörigkeit Käthchen Braun. red