Stolpersteine, wer kennt sie nicht? Sie erinnern vor ihrem letzten freiwillig gewählten Wohnort an Menschen, die von den Nationalsozialisten verfolgt wurden. Mittlerweile sind sie in fast jeder mittelgroßen Stadt in Deutschland zu finden. Über 170 solcher Steine sind bisher in Bamberg verlegt worden. Am Sonntag, 11. September, lädt die Evangelische Erwachsenenbildung zu einem zweistündigen Rundgang „Stolpern über Steine“ mit Maria Becker ein. Über die Lebensgeschichten der Personen, zu deren Erinnern die Steine verlegt wurden, geht die Führung Fragen der Funktion öffentlicher Mahnmale nach. Was wollen und was können Stolpersteine sagen, was erzählen sie und was bedeutet das für das Eintreten gegen Antisemitismus heute in Bamberg ? Treffpunkt ist um 17 Uhr am Synagogenplatz. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung unter eeb-bamberg.de erforderlich. red