Einer, der den Bamberger Basketball mitgeprägt hat, feiert an diesem Mittwoch seinen 75. Geburtstag – Rudolf „Rudi“ Lorber. Der Bamberger gehörte der Mannschaft des 1. FC Bamberg an, die 1970 den Aufstieg in die Bundesliga geschafft hat. Der damalige Student spielte im Aufstiegsteam hinter dem US-Star Jim Wade eine Reserverolle, bekam aber oft in der Abwehr die Sonderaufgabe, den besten gegnerischen Aufbauspieler an die Kette zu legen. Bis 1973 gehörte Lorber der Bundesliga-Mannschaft an, ehe er in der Folgesaison auf die Bank wechselte, wo er im Trainergespann mit Fritz Hofmann tätig war. Als Trainer war der in Gundelsheim lebende Jubilar schon in den 60er-Jahren erfolgreich, führte die A-Jugend des 1. FCB 1966 zur deutschen Vizemeisterschaft. 1978 coachte Lorber den Bundesligakonkurrenten Bayreuth. 1981/82 – wieder in Bamberg – schaffte der A-Lizenzinhaber mit den „Violetten“ den Wiederaufstieg in die Bundesliga. 1988/89 half Lorber als Co-Trainer von Terry Schofield nochmals beim TTL Bamberg aus. Danach betreute der Lehrer für Hörgeschädigte bis 2000 die Nationalmannschaft des Deutschen Gehörlosen Sportverbandes. Als Vorsitzender des des Fördervereins/Brose Baskets e.V. gestaltete er bis 2014 das Basketballgeschehen in Bamberg mit. us