Ein in Deutschland einzigartiges Forschungsprojekt hat jetzt in Fürth seinen Anlauf genommen. Die innovative Teamarbeit von Prof . Tomas Sauer ( Lehrstuhl für Mathematik/Bildverarbeitung der Universität Passau ), Theobald Fuchs (Entwicklungszentrum Röntgentechnik des Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS) und dem Musikarchäologen Andreas Spindler (Schloss Wernsdorf bei Bamberg) konnte das Rätsel eines aus Würzburg stammenden Flötenfragments entschlüsseln, das von Kurator Benjamin Spies und dem Museum für Franken zur Verfügung gestellt worden war.

Zum ersten Mal fand in Deutschland eine interdisziplinäre Zusammenarbeit dieser Art statt, die richtungsweisend für viele zukünftige Forschungsprojekte ist.

Welches Instrument nun mit Hilfe modernster Digitaltechnik und analoger Handwerkskunst aus den Megadaten entsteht, das sehen die Besucher ab dem 17. Dezember in der neuen Sonderausstellung „Zeitreise Mittelalter“ des Museum für Franken in Würzburg. red