Der Erste Vorsitzende des Hospizvereins Bamberg , Konrad Göller, hat den Bayerischen Verdienstorden erhalten. Die Auszeichnung würdigt insbesondere sein dreißigjähriges ehrenamtliches Engagement für die Hospizidee im Hospizverein Bamberg , an der Hospiz-Akademie Bamberg , für die oberfränkischen Hospizvereine und im Bayerischen Hospiz- und Palliativ-

Verband. Außerdem fiel der Blick mit großer Anerkennung auf das Wirken in Göllers früherem dienstlichen Umfeld bei der Erzdiözese Bamberg – sowohl in der Ausbildung und Führung des pastoralen Personals als auch in der Notfallseelsorge.

Aktives Gründungsmitglied

Im Jahr 1990 war er aktiv an der Gründung des Hospizvereins Bamberg beteiligt. Die Initiatorin der Hospizbewegung in Bamberg und Bayern, Christine Denzler-Labisch, hatte ihn als geistlichen Leiter und spirituellen Begleiter um sein Engagement gebeten. Sie wollte damit über seine Person die Kirche in die Hospizarbeit einbeziehen. Umgekehrt gelang es Göller in seinem Wirkungsbereich die Hospizarbeit in den Strukturen der katholischen Kirche zu verankern. Als Theologe und Pädagoge war er bis zu seinem Ruhestand 2015

Personalreferent und stellvertretender Leiter der Personalabteilung im Erzbischöflichen Ordinariat.

Er setzte sich außerdem für die Hospizseelsorge auf Bundesebene ein. Wichtig war Konrad Göller sein Blick auf die Kirche als Anlassort von Seelsorge . Es war ihm ein Anliegen stets dort präsent zu sein, wo Menschen auf Zuwendung angewiesen sind. red