Unfälle sind das größte Gesundheitsrisiko für Kinder und Jugendliche: Auch unabhängig von der Coronavirus-Pandemie und dem damit verbundenen Rückzug in die Wohnung passieren die meisten Unfälle von Kindern unter 15 Jahren im häuslichen Umfeld. Schnelles Eingreifen kann Leben retten und Unfallfolgen mildern: Zum Internationalen Tag der Kindersicherheit am 10. Juni wollen die oberfränkischen Johanniter für dieses Thema sensibilisieren und zum Helfen ermutigen.

Wasserkocher, Backofen, Kochtopf: In der Küche lauern zahlreiche Verbrennungs- und Verbrühungsgefahren für Kinder. Kinder sollten daher niemals unbeaufsichtigt in Reichweite von heißen Kochtöpfen oder Flüssigkeiten gelassen werden. Weitere typische Unfälle sind Stürze, zum Beispiel vom Wickeltisch, auf der Treppe oder von Möbeln. Und fast jede Mutter und jeder Vater hat die Situation schon erlebt: Gerade spielten die Kinder noch fröhlich Fangen, doch dann stürzt eines von ihnen und schlägt sich das Knie auf. „Stürze sind typische Verletzungen, aber auch Zusammenstöße, Verletzungen durch spitze Gegenstände wie Messer oder das Einklemmen zum Beispiel von Kinderhänden in der Autotür“, sagt Jürgen Keller, Ausbilder bei den Johannitern in Oberfranken. „Da hilft nur: Ruhig bleiben, Erste Hilfe leisten, trösten, Wunde versorgen und bei schlimmeren Verletzungen schnell 112 wählen. Wer seine Erste-Hilfe-Kenntnisse regelmäßig auffrischt, reagiert im Notfall automatisch richtig.“ Weitere Infos unter www.johanniter.de/oberfranken. red