Corona hin oder her, Fasching ist nur einmal im Jahr, das sagten sich einige Faschings-Infizierte in Memmelsdorf , das sich sonst immer als Faschings-Hochburg weit und breit rühmte.

Zuerst trafen sich einige beim "Blümchen", in der Filzgasse. Da hier ein leeres Sofa vor dem Blumengeschäft stand, machten sie es sich bequem. Da konnte auch der Memmelsdorfer Bürgermeister nicht widerstehen, den leeren Platz zwischen Frauchen und Hund einzunehmen. Er war ja nur so mal Streife durch den Ort gefahren, um nach dem Rechten zu sehen, hatte also außer seiner FFP2-Maske nichts faschingsmäßiges dabei.

Einige Häuser weiter, auch in der Filzgasse, hatte Dieter seinen großen Gasgrill angeworfen. Und richtig, schon rollte der Mini-Faschingsumzug heran. Nach einem Leiterwagen mit Musik fuhren drei Autos mit Faschings-Infizierten, die sich aber in Quarantäne befanden.

Ebenfalls fröhlich ging es um den Eisplatz auf den Wiesen gegenüber des Kreisbauhofes zu. Hier trafen sich die Schlittschuhläufer und Eishockeyspieler. Und die pralle Sonne überstrahlte alles.