Kunst gegen Komasaufen - unter diesem Motto läuft die Kampagne "bunt statt blau" der DAK-Gesundheit zur Alkoholprävention. Im zwölften Jahr sucht die Krankenkasse die besten Plakate gegen das Rauschtrinken. Der Hintergrund: Jedes Jahr kommen bundesweit mehr als 20 000 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. Experten fordern deshalb weiter eine verstärkte Aufklärung über die Risiken des Rauschtrinkens.

Unterstützt wird die mehrfach ausgezeichnete Kampagne für Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren durch Bayerns neuen Gesundheitsminister Klaus Holetschek . Alle Schulen in der Region Bamberg sind eingeladen, das Thema Alkoholmissbrauch im Unterricht zu behandeln und ihre Schüler bis 30. April Plakate gegen das sogenannte Komasaufen entwerfen zu lassen.

Verbunden mit der Kampagne ist die "Aktion Glasklar", die seit 18 Jahren Schüler , Lehrer und Eltern über Alkohol aufklärt. "Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar, um Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Alkoholmissbrauch aufzuzeigen", sagt Marina Bernard von der DAK-Gesundheit in Bamberg . "Bei "bunt statt blau" werden junge Künstler selbst zu glaubwürdigen Botschaftern gegen das Rauschtrinken. Das macht diese Präventionskampagne so besonders."

Seit 2010 haben bundesweit mehr als 110 000 Schüler bunte Plakate gegen das Komasaufen gestaltet, darunter auch viele aus der Region Bamberg . Die Kampagne "bunt statt blau" wird von Politikern, Suchtexperten und Künstlern unterstützt. Wenn die Schüler im Unterricht diskutieren, kommen sie gleichzeitig bei dem schwierigen Thema Alkoholmissbrauch ins Gespräch.

Auch im Jahr 2021 winkt den Schülern , die über die sozialen Netzwerke teilnehmen, ein Instagram-Sonderpreis: Wer ein Bild von seinem Plakat oder ein Video hochlädt, hat die Chance auf ein Preisgeld in Höhe von 300 Euro. Einsendeschluss für den Wettbewerb ist der 30. April. Anschließend werden in allen 16 Bundesländern die besten Siegerplakate ausgezeichnet. Im September wählt eine Bundesjury mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung , Daniela Ludwig , und DAK-Vorstand Andreas Storm sowie dem Kieler Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) aus den 16 Landessiegern die Bundessieger.

Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen gibt es unter www.dak.de/buntstattblau. red