Künftig gilt für das gesamte Gelände des Naturbadesees Frensdorf ein Rauchverbot. Vor allem für den als Strand angelegten Sandbereich am Wasser hält der Vorstand des „Vereins Naturbadesee“ das für unerlässlich. „Ohne Rauch geht’s auch“, finden die Vereinsverantwortlichen. Sie hatten deshalb einen entsprechenden Antrag an die Gemeinde gerichtet. Bei den Ratsmitgliedern traf das Anliegen auf offene Ohren: Dem Ersuchen wurde einstimmig stattgegeben. Das Rauchverbot wird in die Satzung des Naturbadesees aufgenommen.

Thomas Kappes vom Vorstand „Naturbadesee“ begründet den Antrag mit den unzähligen achtlos weggeworfenen Zigarettenstummeln. Die in den Sand gesteckten Zigarettenreste wären nicht nur sichtbarer Abfall, sondern gehörten eigentlich zum Sondermüll . Vor allem für Kleinkinder würden die Kippen eine Gefahr darstellen, wenn sie in den Mund gesteckt oder gar verschluckt würden, betont der Vorstand. Aber auch die damit verbundene Umweltverschmutzung lässt die Verantwortlichen nicht kalt: Mit jeder Kippe würden etwa 40 Liter Wasser verseucht . Mit Einrichtung einer „rauchfreien Zone“ würden zum einen die Kinder geschützt, zum anderen werde die Wasserqualität erhalten, führt Kappes in seinem Schreiben an. Nicht zuletzt werde der Pflegeaufwand für das Seegelände durch das Rauchverbot wesentlich geringer.

Wie Kappes weiter mitteilt, plant der Verein als nächsten Schritt, eine Infotafel am Toilettenhäuschen anzubringen. Dort könnten Infos, Zeitungsartikel und ähnliches ausgehängt werden. see