Mit der Idee, aus alten Plastiktüten Haute-Couture zu zaubern, veranstalteten die Oberstufenschülerinnen des Maria-Ward-Gymansiums im Oktober letzten Jahres eine grandiose Modenschau in der Alten Hofhaltung. Nun werden die mitreißenden Ideen, Kreativität , Teamgeist und Können, was sich letztendlich in die ästhetischen Designerstücke verwandelte, mit dem oberfränkischen P-Seminarpreis ausgezeichnet. Coronabedingt fand die Preisverleihung im Rahmen einer Videokonferenz statt.

Schön und nachhaltig, diese Kombination überzeugte auch die Jury aus oberfränkischen Pädagogen sowie Wirtschaftsvertretern, so dass das Seminar "Design" des Maria-Ward-Gymnasiums unter der Leitung von Johanna Keesmann die Auszeichnung erhielt. Der vom Verband der Bayerischen Wirtschaft ausgelobte Preis berücksichtigt neben einer perfekten Seminarleistung auch die Verzahnung zu externen außerschulischen Partnern.

Alle Kooperationspartner unterstrichen den gemeinsamen Nutzen: Christiane Wendenburg, in Vertretung von Museumschefin Regina Hanemann, applaudierte für die grandiose Modenschau vor der Kulisse der Alten Hofhaltung, die in Zusammenarbeit mit dem Historischen Museum stattgefunden hatte. Annette Schmitt, Vorsitzende der Initiative "Flussparadies Franken", betonte den Umweltschutzcharakter der Aktion. Dass aus Plastik auch andere wertvolle Produkte außer Kleidung entstehen können, beschrieb Sebastian Keilholz, der in Indonesien ganze Dörfer aus "ecobricks" ( Baumaterial aus Plastikabfall ) entstehen lässt. Und Erzbischof Ludwig Schick , Trägervertreter der Maria-Ward-Schule , betonte, dass Nachhaltigkeit, eine lebenswerte Welt für alle unsere Verantwortung sei. Dass die Schülerinnen an seinem Gymnasium diese Werte lebten und sich für diese Ziele einsetzten, freue ihn sehr. red