Die Inzidenzwerte von Stadt und Landkreis Bamberg ermöglichen es, dass der Betrieb von Kindertagesstätten , Grund- und Förderschulen zu Beginn dieser Woche fortgeführt werden kann. Das ist ein Ergebnis der Sitzung der Führungsgruppe Katastrophenschutz am Freitag unter der Leitung von Landrat Johann Kalb und Bürgermeister Jonas Glüsenkamp.

Am Samstag, 6. März, startet die Impfung mit den ersten rund 500 Erziehern und Lehrern von Kindertagesstätten , Grund- und Förderschulen (Prio-Gruppe 2) mit dem bis vor Kurzem nur für unter 65-Jährige zugelassenen Impfstoff von AstraZeneca . Nachdem er auch für ältere Personen zugelassen ist, wird auch dieser Impfstoff priorisiert für die Gruppe 1 eingesetzt.

Zum Thema Schnelltests lagen der gemeinsamen Koordinierungsgruppe von Stadt und Landkreis Bamberg laut Pressemitteilung noch keine detaillierten Informationen zum Zeitpunkt oder zur Anzahl der von Bund und Land bereitgestellten Tests vor. Deshalb kann ein Konzept dafür erst in der kommenden Woche erarbeitet werden. Bis dahin bleibt es bei den vorhandenen (zum Teil kostenpflichtigen) Testmöglichkeiten.

"Wir impfen jetzt auch in der Fläche. Damit tragen wir der Situation der Menschen in unserem Flächenlandkreis Rechnung und erhöhen die Impfbereitschaft", so Landrat Johann Kalb zum Start von dezentralen Impfungen, "das ist ein Zwischenschritt bis zur Impfung durch die Hausärzte."

Personen über 80 Jahren erhalten nun zunächst Impfangebote am 11. März in Ebrach und Schlüsselfeld, am 16. März in Burgebrach und am 18. März in Hirschaid. Weitere Gemeinden in den sechs Sprengeln werden folgen.

Am 1. März hatte Tobias Pfaffendorf von der Sozialstiftung Bamberg den Bürgermeistern der Landkreisgemeinden das Konzept dezentraler Impftermine in sechs Sprengeln vorgestellt und um Unterstützung geworben. red