Der 21. oberfränkische Regionalwettbewerb Jugend forscht fand am 17. Februar als digitale Messe statt. Mit 122 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war er dieses Jahr auch wieder der größte seiner Art in Bayern. Zwei Projekte vom Franz-Ludwig-Gymnasium (FLG) überzeugten die Jury besonders und gewannen den 1. Platz (Gold).

Das erste Gold (1. Platz) ging an die 14-jährige Ayleen Zebunke, 8. Klasse, mit ihrem Projekt „Klimawandel: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft – Fakten sammeln und analysieren“. Aleeyn vertritt Oberfranken in den Geo- und Raumwissenschaften beim Landeswettbewerb Jugend forscht /Schüler experimentieren am 8. und 9. April in Regensburg.

Die zweite Goldmedaille (1. Platz) konnten sich Jakob Bickel und Johanna Klug, beide 7. Klasse, im Fachbereich Mathematik/Informatik holen. Sie überzeugten die Fachjury mit ihrer Arbeit mit dem Titel „NeNero – vorbeugender Brandschutz im Sägewerk“. Jakob und Johanna haben dazu an potenziellen Gefahrenquellen (Schaltschränke, Motoren, Brennstempel etc.) geeignete Sensoren angebracht, um Brandgefahr frühzeitig zu erkennen und ein Frühwarnsystem zu etablieren. Das System wurde in dem Bischberger Sägewerk angebracht.

Auf diesen Grundlagen baut die Jugend-forscht-Arbeit der beiden Schwestern Carolina und Antonia Bickel auf. Diese konnten bei den älteren Jungforschern den 2. Platz (Silber) in Mathematik/Informatik erzielen. Carolina und Antonia schrieben ein Computerprogramm „NeNero (Augur)“, mit dem sie die von den Sensoren gelieferten Messwerte analysieren können. Das Programm wertet die Messdaten aus, definiert anhand der Ergebnisse eine Alarmstufen, die auf mögliche Brandherde hinweist.

Im Fachbereich Biologie überzeugten die beiden Schülerinnen Franziska Boll und Clara Ehrlich (beide 6. Klasse, ebenfalls Franz-Ludwig-Gymnasium) mit dem Thema „Achatschnecken – Gurke Bio oder nicht Bio“: Die Schnecken fressen nur Biogurken ganz auf, bei gespritzen Gurken wird die Schale liegen gelassen. Sie belegten den 3. Platz in der Biologie.

Zwei weitere 3. Plätze gingen ebenso an Schülerinnen des Franz Ludwig-Gymnasiums: Juliana Cromme und Lenni Beck (beide 10. Klasse). Sie untersuchten im Bereich Geo- und Raumwissenschaften mit einer Datenanalyse „Corona in Bamberg “ den Einfluss des Lockdowns von Schulen. Beate Geyb (Q 11) erhielt für ihre CO2 -Analyse im Biotop Zimmer unter dem Einfluss von Zimmerpflanzen im Bereich Arbeitswelt ebenso einen 3. Platz. Marlene Scharfenberg (9. Klasse, FLG) freute sich über einen Sonderpreis zu ihrer Arbeit „Abhängigkeit der Impulskontrolle beim Hund von der Aufmerksamkeit des Menschen“.

Das Franz-Ludwig-Gymnasium konnte dieses Jahr nicht nur den Sonderpreis „Besonders erfolgreiche Schule“ und den Talentförderpreis mit nach Hause nehmen, sondern wurde zur bayerischen Forscherschule des Jahres 2022 nominiert. red