Ein Jugendparlament, in dem echte Mitbestimmung herrscht und Heranwachsende aktiv dazu beitragen können, Baunach noch schöner, interessanter und jugendgerechter zu gestalten – schon vor seiner Wahl zum Bürgermeister der Stadt Baunach war dies eine Herzensangelegenheit von Tobias Roppelt (CBB). „Ein Jugendparlament vertritt seine Belange gegenüber dem Stadtrat und der Stadtverwaltung. Die gewählten Mitglieder sind Ansprechpartner für die Anliegen junger Menschen, die ihren Lebensmittelpunkt in Baunach mit seinen Stadtteilen sehen und sich mit neuen Ideen einbringen möchten“, beschreibt Roppelt laut einer Mitteilung der Stadt freudig die neue Einrichtung.

Zunächst galt es, eine starke und zugleich leicht verständliche sowie übersichtliche Jugendparlamentssatzung auszuarbeiten. Eine erste Version der Satzung wurde dem Baunacher Stadtrat von JAM (Kommunale Jugendpflege und Jugendsozialarbeit ) präsentiert. Der Vorschlag zur Errichtung eines Jugendparlaments traf im Stadtrat auf große Zustimmung.

Die Verabschiedung der Jugendparlamentssatzung bildete den Startschuss für eine Informationskampagne. Nach einer Informationsveranstaltung im Juni ließen sich zehn Jugendliche als Kandidatinnen und Kandidaten aufstellen. Mit ihrem persönlichen Wahlcode in einer Online-Wahl konnten alle Elf- bis 18-Jährigen ihre Stimme vergeben. 22 Prozent machten mit.

Maximilian Saffouri wurde mit 133 Stimmen zum ersten Jugendbürgermeister in Baunach gewählt. Er und neun weitere Heranwachsende wurden in das Jugendparlament berufen. In der konstituierenden Sitzung unter Leitung von Bürgermeister Tobias Roppelt wurden Ämter vergeben. Stellvertretender Jugendbürgermeister ist Moritz Schuler; Kassenwartin: Sophia Schmidt; Schriftführer Jona Schwarzböck; Öffentlichkeitsarbeit: Lena-Marie Kehr.

Nun stehen gemeinsam mit JAM Teambuilding und erste Aktionen im Programm. red