Seit einem Jahr kein Konzertbetrieb mehr im Bamberger Jazzclub. Vorstandsmitglied Peter Makowsky meint: "Unseren Werbeslogan ‚Jazzmusik live und hautnah‘ aus den 70er Jahren können wir derzeit vergessen, und besonders die hautnahe Begegnung mit den anderen Gästen, den Künstlern und dem Personal wird es auch in fernerer Zukunft nicht geben." Man wolle nun sicherstellen, dass durch verschiedene Maßnahmen für ein neues hygienisches Konzept ein direkter Einstieg in Konzertveranstaltungen möglich wäre. "Wir sollten gewappnet sein. Da unser Keller nicht ausreichend gelüftet werden kann, hat man schon vor Jahren eine Lüftungsanlage eingebaut, die allerdings zunächst die Nichtraucher unter den Gästen vor dem Rauch der anderen Gäste schützen sollte. Um die beste Wirksamkeit der Lüftungsanlage zu garantieren, wird diese zurzeit durch eine Spezialfirma gereinigt", so Makowsky in der Pressemitteilung. Durch die aufwendige Reinigung und Desinfektion soll ein optimaler mikrobiologischer Zustand erreicht werden.

Luftaustausch

Ferner werde am Einlass der Zuluft ein Spezial-Filter eingebaut. Dazu komme noch ein mobiler Luftreiniger mit hoher Luftaustauschrate, der Aerosole und Viren in der Raumluft in beträchtlichem Umfang reduziert. Als letztes Element der Hygienemaßnahmen werden digitale Anzeigen installiert, die ständig den CO2 -Wert im gesamten Raum messen. Wird ein gewisser Wert überschritten, wird spontan die Lüftungsanlage aktiviert. Nun hoffe man beim Jazzclub, dass die aktuellen Maßnahmen den Gästen Vertrauen geben und dass es bald wieder möglich sei, Konzerte zu veranstalten. red