Jagdhunde sind unverzichtbarer Teil der tierschutzgerecht ausgeübten Jagd und erfüllen im jagdlichen Alltag vielfältige Aufgaben als Gehilfen der Jäger . Anfang Oktober zeigten sieben Jagdhunde ihre Leistungsfähigkeit für den praktischen Jagdbetrieb mit dem Bestehen der jagdlichen Brauchbarkeitsprüfung, die der BJV Jagdschutz- und Jägerverein Lichtenfels e.V. nach längerer Corona-Pause durchgeführt hatte.

Im Rahmen eines Vorbereitungslehrgangs, bestehend aus zwei Teilen – dem Dressurlehrgang und Brauchbarkeitslehrgang –, den BJV-Hundeobfrau Jasmin Bauer zusammen mit Revierinhaber Karl-Heinz Hafermann im Trainingsrevier Isling/Roth durchgeführt hatte, waren die Vierläufer gemeinsam mit ihren Hundeführern und -führerinnen seit Mai auf die anspruchsvolle Prüfung vorbereitet worden. Trainiert wurde unter anderem die simulierte Nachsuche von Wild, das Finden und Bringen von erlegtem Haar- und Federwild aus Wald , Feld und Wasser , die Schussfestigkeit und der allgemeine Gehorsam. Über 40 Übungsstunden absolvierte der Vorbereitungskurs in den wöchentlichen Treffen. Zwischen den Kurseinheiten standen für die zwei- und vierbeinigen Kursteilnehmer weitere zeitintensive Übungen in den heimischen Revieren auf dem Programm.

Mit der Ausbildung und Organisation von Prüfungen für Jagdhunde trägt der BJV Jagdschutz- und Jägerverein Lichtenfels e.V. zur Erhaltung der nachhaltigen Jagd und damit zur aktiven Hege des Wildes und tierschutzgerechten Erzeugung von Wildbret als hochwertigem Lebensmittel bei. Mehr Informationen gibt es im Internet auf der Homepage https://www.bjv-lichtenfels.de/. red