Der SC Jura Steinfeld hat in eine neue Flutlichtanlage kräftig investiert und damit etwas für die Umwelt getan.

Der Verein hätte gerne im Vorjahr sein 45-jähriges Bestehen gefeiert. Er ist am 22. Februar 1975 gegründet worden. Als Gründungsvorsitzender wurde der damals in Steinfeld wohnhafte Lehrer Friedrich Schiller einstimmig gewählt.

Der kleine Verein ist heute im Besitz eines Hauptspielfeldes mit überdachter Zuschauertribüne. Ein Sportheim wurde vor knapp 25 Jahren geplant und neben dem Feuerwehrhaus errichtet. Ein Trainingsplatz liegt nur wenige Schritte davon entfernt. Vor zwei Jahren wurde das Hauptspielfeld generalsaniert und ist heute im besten Zustand.

Die Flutlichtanlage am Trainingsplatz ist mit 41 Jahren in die Jahre gekommen. In einer Mitgliederversammlung vor 14 Monaten wurde die Erneuerung der Anlage beschlossen.

Das Bundesumweltministerium hat im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative zur Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen eine Kommunalrichtlinie erlassen, die den Gemeinden und Vereinen Projekt-Fördermöglichkeiten bietet. Zusammen mit den Förderungsmöglichkeiten des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV) und des Ministeriums erfolgt laut Verein eine Gesamtförderung von 90 Prozent der Investitionskosten. Für den SC Jura Anlass, die viel Energie schluckenden Halogenlampen durch eine klimafreundliche LED-Flutlichtanlage zu ersetzen. Zusammen mit zwei Firmen wurden mit viel Fleiß der Mitglieder die alten Lampen und Masten abmontiert und vier neue Masten installiert. Die neuen Masten waren erforderlich, da die bisherigen mit zu geringer Höhe ungeeignet waren.

Die Vorstandschaft ist überzeugt, dass sich die Gesamtinvestition von rund 48 000 Euro auszahlen wird – für die Umwelt und für die Vereinskasse. red