Der Krieg in der Ukraine hat vor allem auch eine humanitäre Katastrophe zur Folge. Da hier schnelle Hilfe notwendig ist, übergab der Landkreis Bamberg eine große Menge an medizinischen Hilfsgütern aus Pandemiebeständen in den Landkreis Forchheim nach Schlammersdorf (Gemeinde Hallerndorf), darunter befinden sich dringend benötigte Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel. Der Hilfskonvoi mit den medizinischen Verbrauchsgütern brach am Freitag zur ukrainischen Grenze auf und wird von dort aus an die Menschen aus der Ukraine verteilt.

Die Pfarreien des Unteren Aischgrunds im landkreisübergreifenden Seelsorgebereich Jura-Aisch organisierten den Transport auf Bitten des Pfarrers in der Ukraine. Seit mehr als zehn Jahren besteht die Partnerschaft mit der ukrainisch-griechisch-katholischen Diözese von Uzhgorod in der Westukraine. Zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer aus der Bevölkerung packten tatkräftig mit an und zeigten sich begeistert von der Aktion.

Auch die Sozialstiftung Bamberg beteiligt sich aktiv an der Hilfsaktion für die Ukraine. Da gerade medizinische Verbrauchsgüter im Kriegsgebiet Mangelware sind, übergab die Sozialstiftung eine große Lieferung medizinischer Hilfsgüter an den Ukrainischen Verein in Bamberg. Zwei große Paletten voller Verbandsmaterialien und Infusionspumpen mit benötigtem Zubehör sowie drei Behandlungs- bzw. Transportliegen wurden an das Team des Vereins übergeben. Dieser kümmert sich um den Weitertransport der dringend benötigten Materialien. Zielort ist ein Medical Center in der westukrainischen Stadt Lwiw. red