Für Angehörige von Covid-19-Verstorbenen soll es eine bundesweite Selbsthilfegruppe geben. Angesprochen sind „Menschen, die sich nicht von ihren Angehörigen verabschieden konnten und teilweise mit komplettem Unverständnis in der Gesellschaft konfrontiert sind. Ich möchte eine Selbsthilfegruppe ins Leben rufen, damit sich Gleichgesinnte offen und ohne Verurteilung austauschen können“, berichtet Irena Težak, stellvertretende Geschäftsführerin der Selbsthilfekoordination Bayern (SeKo). Die Gruppe trifft sich erstmalig am heutigen Mittwoch, 5. Mai, und anschließend jeden ersten Mittwoch im Monat von 19.30 bis 21.30 Uhr. Die Treffen finden über die Videokonferenzplattform BigBlueButton statt. Wer sich angesprochen fühlt, schreibt eine E-Mail an stefanie.hossfeld@seko-bayern.de mit Angabe von Namen und Vornamen. Für Rückfragen ist Irena Težak zu erreichen unter Telefon 0931/20781642 oder E-Mail irena.tezak@seko-bayern.de. red