Die Geschichte von Gundelsheim reicht bis in das 12. Jahrhundert zurück, aber erst im 20. Jahrhundert wandelte sich das ärmliche Bauerndorf zum Arbeiterdorf und zur Wohngemeinde. Mit dem Modellvorhaben „Gemeinde Gundelsheim – generationenübergreifende Siedlungsentwicklung“ im Rahmen des Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramms stellt man sich den gesellschaftlichen Herausforderungen. „Was pauschal klingt, wird in Gundelsheim konkret umgesetzt“, heißt es in der Mitteilung der Gemeinde.

Auch in Zukunft seien die größten Geschenke in unserer Gesellschaft nicht materiell, sondern Vertrauen , Zusammenhalt, Engagement und Gemeinschaft. Dazu bedürfe es geeigneter Räume, Plätze und Möglichkeiten des Austausches. Beides könne nur entstehen, wenn eine Entwicklung intensiv in der Bürgerschaft verankert ist. Vorbildlich sei dies beispielsweise mit der Integrationsschmiede Bücherei Gundelsheim und dem Integrationshaus HS 7 und 9 in Gundelsheim gelungen.

Altes Rathaus/Kulturrathaus, Seniorenzentrum, Bürger-Gast-Haus, Bürger-Park „Generationen finden Raum“ – nur eine Auflistung von Prozesstiteln aus über zehn Jahren Städtebauförderung in Gundelsheim . Am Tag der Städtebauförderung sind nun alle Bürger eingeladen, einen Blick hinter die Fassade der aktuellen Baustelle in der Hauptstraße 7 und 9 zu werfen. Das Bürger-Gast-Haus öffnet seine Türen am kommenden Samstag, 8. Mai, von 14 bis 17 Uhr (je 20-Minuten-Zeitfenster).

Hier entstehen an zentraler Stelle Wohnungen, Spezerei, Scheune, Büro , Küche, Biergarten etc. Eine Anmeldung zur Besichtigung der Baustelle ist aufgrund der aktuellen Vorgaben erforderlich: poststelle@gemeinde-gundelsheim.de oder Telefon 0951/9444415. red