Das Vorhaben der Firma Refood, einen Betriebsstandort für Lebensmittelverwertung in der Nähe von Walsdorf anzusiedeln, ruft nun auch die Grünen auf den Plan. Sie haben dazu noch eine ganze Reihe von Fragen, die ebenso wie die Bürgerinitiative vor Ort kritische Aspekte beleuchten. So ist es etwa Grünen-Stadtrat Wolfgang Grader der Pressemitteiling zufolge nicht klar, warum Refood an seinem Standort in Eltmann einen Antrag auf Betriebserweiterung gestellt habe, der aktuell entscheidungsreif sei, und sich gleichzeitig bei Walsdorf neu ansiedeln wolle. Skeptisch ist Grader auch bezüglich der Nähe zur vorhandenen Tierkörperbeseitigungsanlage bei Walsdorf , die vom Zweckverband Tierbeseitigung Nordbayern betrieben wird, an dem auch Stadt und Landkreis Bamberg beteiligt sind. Gemeinsam mit seinem Kreistagskollegen Bernd Fricke hat er deshalb eine Anfrage gestellt, ob sich etwa Refood an dieser Anlage beteiligen will, ob also hier die eigentliche Begründung für die Standortwahl liegt. Und würde eine Beteiligung nicht zur Folge haben, dass der Zweckverband aufgelöst und reprivatisiert werden müsste, so ihre Frage. Gäbe es eine Verbindung zwischen einem neuen Refood-Standort und der Tierkörperbeseitigungsanlage, so könnte das nämlich Folgen für die Bamberger Kläranlage haben, befürchtet Grader, denn von dort besteht eine direkte Druckwasserleitung. Grader verweist auf andere Refood-Filialen, die bereits an Tierverwertunganlagen beteiligt seien. Für Kreisrat Fricke ist auch zu klären, wie sich die Verkehrsbelastung für die umliegenden Ortschaften auswirke. red