Einige Mieter und Vermieter in Bamberg haben in den letzten Tagen ein Schreiben von OB Andreas Starke mit der Bitte erhalten, sich an der Befragung zum Mietspiegel 2022 zu beteiligen. Die Mieterhaushalte wurden mittels einer Zufallsstichprobe aus dem Bamberger Einwohnermelderegister ausgewählt, wie die Stadt Bamberg berichtet.

Die Mieter erhalten per Post einen Fragebogen. Die Teilnahme an der Befragung ist demnach sowohl schriftlich als auch online möglich. Die Mieter werden zur Art, Größe, Beschaffenheit, Ausstattung und Lage ihrer Wohnung befragt.

Alle Daten, so die Stadt, werden vertraulich behandelt und die datenschutzrechtlichen Bestimmungen werden eingehalten. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig, die Stadt Bamberg bittet jedoch um rege Beteiligung. Warum? Für eine repräsentative Befragung ist eine hohe Beteiligung erforderlich. Deshalb sei es sehr wichtig, dass möglichst viele ausgewählte Mieter und Vermieter an der Befragung teilnehmen.

Seit dem Jahr 2014 sorgt ein qualifizierter Mietspiegel für Transparenz auf dem Wohnungsmarkt in Bamberg . Er dokumentiert die ortsübliche Vergleichsmiete für verschiedene Wohnungstypen und ist daher von großer praktischer Bedeutung für den Ausgleich zwischen Mietern und Vermietern . Er schafft Rechtssicherheit und dient in Bamberg seit Anfang auch als Grundlage für die Prüfung der Mietpreisbremse .

Der Mietspiegel 2022 wird wieder gemeinsam mit dem Mieterverein Bamberg , Haus & Grund Bamberg und Vertretern der Bamberger Wohnungswirtschaft entwickelt, die die Erhebung ausdrücklich unterstützen. Mit der Durchführung wurde die ALP Institut für Wohnen und Stadtentwicklung GmbH aus Hamburg beauftragt. red