Bundesweit wird heuer das Jubiläum "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" gefeiert. Dazu bietet der Geschichtsverein " Colloquium Historicum Wirsbergense " (CHW) eine kleine Vortragsreihe zur jüdischen Geschichte an. Den Auftakt bildet der oberfränkische Bezirksheimatpfleger Günter Dippold am heutigen Freitag, 6. Februar, um 18.30 Uhr. Er stellt die unterschiedlichen Facetten jüdischen Lebens im Franken des 17. und 18. Jahrhunderts vor. Unter dem Titel "Geschichte(n) vom Dachboden" referiert am Mittwoch, 10. Februar, um 18.30 Uhr die Volkskundlerin und Jiddistin Elisabeth Singer-Brehm aus Nabburg über Genisafunde aus fränkischen Synagogen . Den vorläufigen Abschluss bildet am Sonntag, 14. Februar, um 17.30 Uhr der Historiker und Judaist Wenzel Widenka von der Katholischen Universität Eichstätt. Er spricht zu dem Motto "Zwischen Aufbruch und Beharren" über das fränkische Landjudentum an der Schwelle zur Moderne in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Themenreihe wird fortgesetzt. Alle Vorträge sind öffentlich. Sie sind kostenfrei und ohne Voranmeldung zugänglich. Die Zugangsdaten sind auf der Homepage (www.chw-franken.de ) des CHW beim jeweiligen Termin angegeben. Dort gibt es auch weitere Informationen. red