Die Anzahl der Tagesordnungspunkte in der Sitzung des Bischberger Gemeinderates war zwar relativ gering, die Auswirkungen auf den Haushalt jedoch immens, ging es doch vornehmlich um die Generalsanierung des Bischberger Hallenbades, die in immer schnelleren Schritten voranschreitet.

Edelstahlbecken

So wurden die Metallbauarbeiten für die Edelstahlauskleidung des Schwimmbeckens ausgeschrieben. Vier verwertbare Angebote zwischen 488 000 und 452 000 Euro gingen bei der Gemeinde ein, womit das günstigste Angebot immer noch um vier Prozent über der ursprünglichen Kostenberechnung liegt. So nahm der Gemeinderat einstimmig das Angebot über 452 000 Euro für die Edelstahlbeckenauskleidung an. Nicht ganz billig werden auch die lufttechnischen Anlagen für das Hallenbad: Das niedrigste Angebot lag bei 391 000 Euro, das höchste bei 500 000 Euro, der Kostenrahmen wurde eingehalten, Baubeginn ist schon im nächsten Monat.

Viel Geld für Sanitärarbeiten

Nächster dicker Brocken war die Vergabe der Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, drei Firmen bewarben sich hier um den Zuschlag, den eine Stegauracher Firma mit 225 000 Euro erhielt, die damit die Mitbewerber um immerhin 36 000 Euro unterbot. Die Sanitärarbeiten sollen im Mai 2022 fertiggestellt sein.

Dieselbe Firma wird auch die Wärmeversorgungsanlagen bewerkstelligen, die 177 000 Euro kosten werden und damit deutlich unter der ursprünglichen Kostenberechnung liegen, die mit 217 000 Euro veranschlagt war. Begonnen wird mit diesen Arbeiten schon im Juni.

Gerade mal eine Firma gab bei insgesamt 13 Firmen, die für die Elektroarbeiten angeschrieben wurden, ein Angebot ab. Die Bischberger Elektrofirma wird diese Arbeiten für rund 225 000 Euro in Angriff nehmen, vorbehaltlich der Zustimmung durch das Staatliche Bauamt . Gute Vorarbeit leisteten Verwaltung und Gemeinderat , stünden doch die Haushaltsmittel für dieses Mammutprojekt zur Verfügung, berichtete Bürgermeister Michael Dütsch (BI).

Bunt Gemischtes gab es noch in den Mitteilungen aus der Verwaltung: So soll nach Angaben des Bürgermeisters von einer Geschwindkeitsüberwachung am Schuhmannskeller abgesehen werden, weil es sich hierbei um eine Privatstraße handele.

Auf höhere Gebühren müssen sich die Eltern der Kindergartenkinder in Bischberg einstellen. Ab 1. September wird ein Kindergartenplatz , nach Verweildauer des Nachwuchses gestaffelt, ab 125 Euro im Monat kosten, für den Kinderkrippenplatz werden 185 Euro fällig und die Hortkinder sind mit 95 Euro dabei.

Der Antrag von Anliegern der Trosdorfer Hauptstraße, diese Straße als 30-km/h-Zone zu deklarieren, wurde abgelehnt, da es sich hier nach Auskunft des Landratsamtes um eine Staatsstraße handelt.

Kita hat neue Leiterin

Der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt Bamberg Stadt und Land teilte mit, dass Karolina Wolf die neue Leiterin der Kita „Am Vogelberg“ wird.