Den Auftakt zur Mitgliederversammlung des Frauenbundes Ebing bildete eine Wortgottesfeier, die Pastoralreferentin Christine Goltz leitete. Die Hochzeit zu Kana war Vorbild, denn auch im Verein war durch Corona der „Wein“ ausgegangen, der Krug leer. Doch Wandlung ist laut Evangelium durch Jesus immer möglich. So sei der Krug von Vorstandsmitgliedern mit Glück, Vertrauen, Achtsamkeit, Zeit und Gemeinschaft wieder aufgefüllt worden.

Anschließend traf man sich in der Gastwirtschaft „Zum Schwanen“, wo nach der Begrüßung durch Ingrid Stößel das traditionelle Jahresessen für erfreute Gesichter sorgte. Petra Tscherner verlas die Tätigkeitsberichte der vergangenen zwei Jahre.

War das Vereinsleben 2019 noch rege, sei es durch die Pandemie ab März 2020 jäh unterbrochen worden. Trotzdem habe der Vorstand immer wieder versucht, die Verbindung zu den Mitgliedern aufrechtzuerhalten. So seien zu Weihnachten 2020 sowie zum Muttertag jeweils Geschenke und aufmunternde Texte ins Haus gebracht worden.

Barbara Schneiderbanger verlas die beiden Kassenberichte, die vorher geprüft worden waren. Der Verein spendete unter anderem an Pfarrer Thomas in Ghana sowie an Pfarrer Kurian für Indien und übernahm die Unkosten für die Herzkissen, die an die Krankenhäuser in Bamberg und Lichtenfels für Brustkrebs operierte Frauen gespendet wurden. Diese Initiative wurde heuer von Erzbischof Ludwig Schick geehrt.

Schnupperjahr im Vorstand

Nach der Entlastung des Vorstands forderte Ulrike Albrecht zur Neuwahl auf. Gewählt wurden für weitere vier Jahre Gerlinde Clos, Barbara Schneiderbanger, Ingrid Stößel und Petra Tscherner, neu kam Anni Zenk dazu. Anja Glatzer will zudem ein Schnupperjahr mitmachen.

Ingrid Stößel konnte drei Ehrungen vornehmen. Elisabeth Thomas, die nach 30 Jahren Zugehörigkeit aus dem Vorstand ausschied, bekam für ihre vorbildliche Zusammenarbeit eine Ehrenurkunde und wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Geehrt wurden auch Barbara Schneiderbanger für 26 Jahre Vorstandszugehörigkeit und Petra Tscherner für 22 Jahre, die hervorragende Arbeit geleistet hätten. Alle drei wurden zum Dank mit einem Geschenk bedacht.

In der Hoffnung, dass wieder mehr Vereinsleben möglich ist, wurde auf die nächsten Termine, nämlich die feierliche Krippeneröffnung am 27. November um 16 Uhr an der Dorfkapelle und die Adventsfeier am 2. Dezember hingewiesen. HW