In der letzten Sitzung informierte Zweiter Bürgermeister Michael Reichert über die Fortschritte bei den geplanten Baumaßnahmen der Gemeinde.

Demnach soll noch im August ein Auftaktgespräch mit einem Planungsbüro stattfinden, um den Bebauungsplan „Hopfengarten“ für ein neues Genehmigungsverfahren fitzumachen.

Der vorherige Bebauungsplan war, wie berichtet, durch ein von Anliegern angestrengtes Normenkontrollverfahren vor dem Verwaltungsgericht zu Fall gebracht worden. Vorgesehen sind zwischen Fabrikstraße und der Hauptstraße eine neue Wohnanlage für Senioren sowie das künftige Bürgerhaus mit Bibliothek.

Daneben ist die Gemeindeverwaltung mit den Ausschreibungen für die Baumaßnahmen Schule und Schülerhort sowie mit der Kindertagesstätte beschäftigt.

Neugestaltung der Fähre

Für die Neugestaltung der Freifläche an der Fähre hat inzwischen die Oberfrankenstiftung einen Zuschuss von 50.000 Euro bewilligt, berichtete Reichert. Das helfe, den Eigenanteil der Gemeinde zu verringern. Aus dem Leader-Programm der EU wurde zudem eine Förderung in Höhe von 236.000 Euro beantragt.

Von der Städtebauförderung erwartet Pettstadt zur Hervorhebung der Fähre als Alleinstellungsmerkmal der Gemeinde und für die Anbindung der Fähre an den Ort einen Zuschuss von rund 195.000 Euro. Erfreulich: Die Baugenehmigung für die Umgestaltung rund um die Pettstadter Fähre wird bereits in den kommenden Tagen erwartet. wb