Bereits zum neunten Mal haben Pfarrer Ulrich Rauh und Diakon Josef Geißinger an der Erlauer Kerwa einen ökumenischen Gottesdienst abgehalten. Pfarrer Rauh erinnerte in seiner Predigt daran, wie alles vor neun Jahren anfing.

Dieter Grams rief ihn an und hatte die Idee, in Erlau an der Kerwa einen Gottesdienst abzuhalten, wenn schon eine Kirche im Ort fehlt. Der Weg für den ersten ökumenischen Gottesdienst im Festzelt vor dem Feuerwehrhaus in Erlau sei nicht einfach gewesen, da man sich nicht auf den Beginn des Gottesdienstes einigen konnte. So begann Pfarrer Ulrich Rauh kurz entschlossen um 10 Uhr, um 10.30 Uhr kam Diakon Josef Geißinger dazu und hielt den restlichen Gottesdienst .

Am Ende des diesjährigen Gottesdienstes stellte der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Erlau, Christian Eckert , den Plan der Dorfgemeinschaft vor. In Erlau soll eine ökumenische Kapelle gleich neben dem Festplatz gebaut werden. Anschließend verabschiedete Eckert Pfarrer Ulrich Rauh, der zum 1. Januar 2022 in den Ruhestand geht, mit einem Fotobuch von der Erlauer Kerwa und einem Kerwa-Pullover sowie mit der Aussage, dass er auch weiterhin ein gern gesehener Gast in Erlau und an der Kerwa ist.

Die Erlauer Kerwa 2021 wurde nur mit Veranstaltungen im Freien gefeiert. Am Freitag wurde die Kerwa mit einem Fackelzug am Rothkreuz ausgegraben, am Samstag der Kerwasbaum aufgestellt und am Sonntagnachmittag fand das traditionelle Fußballspiel zwischen Erlau und Mühlendorf statt.

Wie jedes Jahr wurde anschließend die Kerwa am Festplatz mit der Hoffnung und dem Lied „Wann wird’s mal wieder richtig Kerwa“ beerdigt. rr