Vom Baby bis zum Jugendlichen waren auf der großen Wiese des Don-Bosco-Jugendwerks alle Altersstufen vertreten – ein typisches Bild bei dem Erlebnis- und Begegnungstag für kinderreiche Familien , den die Familienstiftung Kinderreich des Bamberger Erzbischofs gemeinsam mit dem Familienbund der Katholiken kürzlich erneut ausrichtete.

Knapp 40 Familien nahmen teil

Nach der coronabedingten Pause freuten sich Erzbischof Ludwig Schick und Christiane Kömm, Vorsitzende des Familienbunds Bamberg , knapp 40 Familien mit ihren Kindern begrüßen zu können. Die Familien kamen aus allen Regionen des Bistums, die größte Familie war mit sechs von acht Kindern dabei.

Für die Kinder und Jugendlichen gab es eine Vielzahl an Aktionen. Der große Hochseilgarten des Don-Bosco-Jugendwerks mit Teamparcours wurde ausführlich genutzt, und ein bunter Spieleparcours unter dem Motto „Zirkus und mehr“ fand auf dem Gelände statt. An unterschiedlichen Spielstationen konnten sich die Kinder beispielsweise im Balancieren ausprobieren. Ganz Mutige gingen zum Workshop Feuerjonglage, bei dem sie am Ende mit brennenden Keulen hantieren durften. Dem sommerlichen Wetter entsprechend waren die beiden Wasserangebote besonders begehrt. Kanufahren und Stand-Up-Paddeln in der Wolfsschlucht sorgten für eine gute Mischung aus Abenteuer und Abkühlung im frischen Nass.

Die Eltern hatten derweil Zeit, am World Café teilzunehmen. Unter dem Oberthema „Kindliche Ängste und Sorgen – ernstnehmen und altersgerecht begleiten“ wurden fünf verschiedene Workshops im großen Zirkuszelt angeboten.

Psychologisches Angebot

An Familien mit älteren Kindern richtete sich das Angebot der Schulpsychologin Susanne Heim vom Bamberger Franz-Ludwig-Gymnasium. Hier ging es um den Leistungsdruck als gesellschaftliches Phänomen, den viele Eltern im Austausch beklagten. Heim erläuterte, was im Kopf von Kindern vorgeht, die unter Leistungsdruck und Prüfungsangst leiden, und wie Eltern helfen könnten.

Christiane Kömm vom Familienbund stellte den familienpolitischen Einsatz des Verbands vor, der sich unter anderem für eine Honorierung der Erziehungsleistung in den Sozialversicherungen einsetzt.

Der Tag endete mit einer kurzen Andacht, einer Familiensegnung durch den Erzbischof und einem Picknick. red