Am 5., 7. und 8. Januar, jeweils 19.30 Uhr, kommt Rainald Goetz ’ „Reich des Todes“ zurück auf die Große Bühne des E.T.A.-Hoffmann-Theaters.

20 Jahre ist es her, dass die Welt von den mächtigen Bildern der einstürzenden Türme des World Trade Centers schockiert wurde. 20 Jahre nach 9/11 ist Rainald Goetz neuestes Stück „Reich des Todes“ ein Nachdenken über die abgründigen und düsteren Folgen für die westliche Demokratie, die bis heute wirken. Wie in einem großen Shakespeare ’schen Königsdrama lässt Goetz seine Figuren die Abgründe durchschreiten, in denen sich Demokratie in zerstörerische Autokratie wandelt.

Dabei zählt er die realen Vorbilder Bush, Cheney, Rumsfeld, Rice unter der Überschrift „Hades“ nur auf, lässt an ihrer statt Figuren mit deutschen Namen und deutscher Geschichte agieren und weitet so den Blick ins Absurde und Globale. Regie führt Sibylle Broll-Pape. red