Heute um 20 Uhr beginnen die „Tage der Neuen Musik“ in Bamberg mit einem fulminanten Eröffnungskonzert im Großen Saal der Volkshochschule (VHS). Im Mittelpunkt des Festivals steht anlässlich ihres 80. Geburtstags eine Bamberger Künstlerin: die Komponistin Viera Janárceková. Seit gut zehn Jahren lebt sie in der Domstadt und setzt im kulturellen Leben immer wieder wertvolle Akzente. Dafür wurde ihr 2020 der E.T.A.-Hoffmann-Preis der Stadt Bamberg zuerkannt. Die pandemiebedingt ausgefallene Preisverleihung wird nun beim Eröffnungskonzert feierlich nachgeholt. Dort kommt auch ihr neuestes Werk zur Uraufführung, das sie für das Ensemble „Schwerpunkt“ geschrieben hat. Für ein Blechbläserensemble zu komponieren, ist für sie Neuland. Gerade deshalb darf man die Aufführung mit Spannung erwarten, denn Janárceková forscht unermüdlich nach neuen musikalischen Welten, gilt zu Recht als eine „Magierin des Klangs“.

Auch das Kirchenkonzert am Samstag ab 20 Uhr in St. Stephan geht auf ihre Idee zurück: Orgel und Akkordeon sind auf den ersten Blick recht gegensätzliche Instrumente, aber in der Erzeugung des Tons miteinander verwandt, was die Komponistin 2011 zum Duo „Ungleiche Zwillinge“ inspirierte.

Zur Geburtstagsfeier für Viera Janárceková wird dann der Brunch am Sonntag ab 11 Uhr im Bistro der VHS. Programm und Gäste dieses musikalischen Blind Dates werden im Vorfeld nicht verraten.

Weitere Informationen zum dreitägigen Festival gibt es auf www.neuemusikbamberg.de. red