Jung und Alt aus den beiden Kolpingsfamilien Marktl und Bamberg folgten der Einladung und pilgerten hinauf zum Berggottesdienst an der Kapelle in Egerdach. Manuel Sprüderer, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Marktl, begrüßte die zahlreich erschienenen Gottesdienstbesucher zu dieser Feldmesse an der kleinen Kirche im Rupertiwinkel zwischen Traunstein und Waging am See.

Die Freude über das Wiedersehen mit Pater Georg Matt war auf beiden Seiten sehr groß und die Begrüßung herzlich. Der langjährige Diözesanbeauftragte für Berufepastorale und das Päpstliche Werk für geistliche Berufe in der Erzdiözese Bamberg und spätere Direktor im Don-Bosco-Jugendwerk Bamberg ist ja den Bambergern bestens bekannt.

Bei strahlendem Sonnenwetter inmitten einer wunderbaren Kulisse zelebrierte Pater Matt unter freiem Himmel mit musikalischer Begleitung durch Musikanten und Sängerinnen der Kolpingsfamilie Marktl den Feldgottesdienst. Ausgehend vom Evangelium über die Bergpredigt ging Matt in seiner Predigt auf den Aufruf von Jesus an die Menschen ein, friedlich miteinander zu leben, sich gegenseitig zu respektieren, zu achten und zu helfen und die Gebote Gottes zu befolgen. Durch sie sollen wir immer wieder daran erinnert werden, Gutes zu tun und uns „gut“ zu verhalten. Dabei richtete er sich nicht nur an die Erwachsenen, sondern auch an die vielen Kinder, die dabei waren und die ihm aufmerksam zuhörten.

„Dieser schöne Platz hier ist aber auch geradezu ideal, Gott für die Schöpfung zu danken. Wo wirkt Landschaft majestätischer als in einer solchen malerischen Weite“, so der jetzt in Konstanz wirkende Seelsorger .

Die Kolpinggruppe aus Bamberg reiste bereits einen Tag vorher mit dem Bus an und nahm Quartier in Burghausen. Das Wetter passte und so schlenderte man durch die denkmalgeschützte Altstadt, über den reizvollen Stadtplatz, das pulsierende historische Zentrum Burghausens. Mit seinen farbenprächtigen Giebelhäusern und Fassaden gehört er zu den schönsten Platzanlagen Mitteleuropas.

Der von der Kolpingsfamilie Marktl schon viele Jahrzehnte – und mit Pater Matt seit 38 Jahren – bestens organisierte Familiengottesdienst soll auch in den kommenden Jahren beibehalten werden. J. Wachtler