Der Krieger- und Kameradschaftsverein lud kürzlich zur Jahresversammlung in den Außenbereich des Dorfgemeinschaftshauses ein.

70 Mitglieder

Vorsitzender Gerhard Feller berichtete, dass durch den Tod von Ehrenmitglied Rudolf Feller am 17. März der Verein 70 Mitglieder habe. Das Jahr 2020, so Feller, sei auch für den KKV ein besonderes gewesen. Seit dem Frühjahr 2020 sei es von einer weltweiten Pandemie geprägt gewesen. Das Vereinsleben sei aus den Fugen geraten, ja es sei zum Erliegen gekommen. Corona habe nur die Hauptversammlung am 6. Januar zugelassen, danach mussten alle geplanten Veranstaltungen, Treffen und Festivitäten ausfallen. Am meisten habe geschmerzt, dass das beliebte Brunnenfest mit Open Air nicht stattfinden konnte.

Auch das Totengedenken am Volkstrauertag konnte in der üblichen Art nicht stattfinden. Die beiden Vorsitzenden Georg Binder und Gerhard Feller trafen sich am Volkstrauertag am Ehrenmal und hissten die Fahnen, legten einen Kranz nieder und gedachten in einer kurzen Ansprache und Gebeten der vielen Toten der Weltkriege .

Weihnachtsbaum aufgestellt

Auch wurde wie immer ein Weihnachtsbaum am Ehrenmal aufgestellt. Feller bedankte sich bei den Baumaufstellern, besonders dankte er Johannes Rückel und seinen Helfern für die Pflegearbeiten rund um das Ehrenmal. Gerti Feller sorgt das Jahr über für den Blumenschmuck am Ehrenmal, auch ihr galt der Dank der Versammlung.

Süßigkeiten vor der Haustüre

Der Vorstand des KKV stellte den Kindern am Nikolaustag eine Tüte mit Süßigkeiten vor die Haustüre. Speziell in dieser Zeit dürften wir die Kinder nicht vergessen, erinnerte Feller.

Es folgte nun der Kassenbericht, den 2. Vorsitzender Georg Binder vortrug. Die Kassenprüfer Peter Giehl und Jürgen Reuß bestätigten dem Kassier eine gewissenhafte Kassenführung.

Unter dem Punkt Termine für 2021 gab es wenig zu berichten. Geplant sind die Totenehrung am Volkstrauertag, dem 13. November, und die Weihnachtsfeier am Sonntag, 5. Dezember.

Mitgliedsbeitrag bleibt stabil

Die Mitglieder beschlossen einstimmig, dass der jährliche Mitgliedsbeitrag auch weiterhin bei fünf Euro bleibt. Stadtrat und 3. Bürgermeister Peter Giehl hob in seinem kurzen Grußwort hervor, dass es wichtig sei, an die Kriege und die vielen Opfern zu erinnern und er es eine schöne Geste findet, in welcher Art und Weise der Verein tätig gewesen sei. red