Nach umfassenden Ermittlungen der Kriminalpolizei Bamberg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bamberg befinden sich seit Mitte Dezember vier Personen in Untersuchungshaft . Diese stehen im Verdacht, Betäubungsmittel und Waffen nach Deutschland eingeführt und damit gehandelt zu haben.

Im August 2020 geriet ein 51-jähriger gebürtiger Bamberger, mit offiziellem Wohnsitz in der Tschechischen Republik, in den Fokus der Spezialisten des Fachkommissariats. Der Mann ist verdächtig, seit Jahren große Mengen Metamphetamin und Waffen aus Tschechien in den Raum Bamberg geschmuggelt und dort veräußert zu haben. Der 51-Jährige erhielt dabei tatkräftige Unterstützung von einer 50-jährigen Frau aus dem Landkreis Bamberg . Gemeinsam brachten sie auf verschiedensten Wegen Betäubungsmittel und Waffen über die tschechische Grenze nach Bamberg .

Die Wohnung eines 48-jährigen Tatverdächtigen im Stadtgebiet diente als Lagerort für die eingeschmuggelten Drogen . Von dort aus soll der 51-jährige Haupttäter das Crystal in nicht unerheblichen Mengen an verschiedene Abnehmer in Bamberg und Nordbayern verkauft und damit auch seinen Lebensunterhalt bestritten haben.

Ein weiterer 47-jähriger Tatverdächtiger aus Bamberg soll davon insgesamt Metamphetamin im oberen dreistelligen Grammbereich abgenommen und in Bamberg an zahlreiche Abnehmer weiterverkauft haben.

Gegen alle vier Personen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg Haftbefehle erlassen, die Einsatzkräfte Mitte Dezember vollzogen. Bei Wohnungsdurchsuchungen fanden die Beamten mehrere hundert Gramm Metamphetamin, Bargeld im fünfstelligen Eurobereich sowie zwei scharfe Schusswaffen. Tschechische Polizisten unterstützten die Drogenfahnder und durchsuchten die Wohnung des 51-Jährigen in der Tschechischen Republik. Dort entdeckten sie neben Bargeld im fünfstelligen Bereich noch zwei weitere Schusswaffen. Die aufgefundenen Beweismittel stellten die Beamten sicher. Alle Tatverdächtigen befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft . red