In den nächsten Tagen erhalten über 42 000 Grundstückseigentümer im Landkreis Bamberg ihren Abfallgebührenbescheid. Darin erfolgen sowohl die Abrechnung der im Kalenderjahr 2020 tatsächlich in Anspruch genommenen Leerungen der Restmüllbehälter als auch die Festsetzung der Gebühren-Vorauszahlung für den Leistungszeitraum 2021. Die bereits 2015 gesenkten Gebührensätze werden dabei beibehalten.

Mit Rückfragen warten

Für Nachfragen zu den Bescheiden stehen die Mitarbeiter des Fachbereiches Abfallwirtschaft am Landratsamt zur Verfügung. Da aber nicht auszuschließen sei, dass aufgrund vieler Anrufe zeitweise alle Leitungen besetzt sind, empfiehlt das Landratsamt, mit Rückfragen einige Tage zu warten. Die Verwaltung bittet die Empfänger der Bescheide , zudem folgende Informationen im Zusammenhang mit der Gebührenabrechnung zu beachten:

• Die Anzahl der Mindestleerungen der Restabfallbehälter beträgt 18. Das bedeutet, dass von den im Kalenderjahr 2020 möglichen 26 Jahresleerungen maximal acht Einsparungen berücksichtigt werden können.

• Für gewerbliche Kunden sind jährlich ebenfalls bis zu acht Leerungseinsparungen ihres Restabfallbehälters möglich.

• Bei der Berechnung der (viertel-)jährlichen Abschlagszahlungen wird von 24 Jahresleerungen ausgegangen. Werden mehr in Anspruch genommen, erfolgt eine Nachberechnung; eine geringere Leerungsanzahl hat eine Gebührenerstattung zur Folge. Beides wird bei der ersten Fälligkeit 2021 verrechnet. Die erste Abbuchung 2021 ist für den 1. April vorgesehen.

• Mitteilungen über Änderungen von Bankverbindungen oder Eigentümern sind telefonisch nicht möglich und müssen daher schriftlich vorgenommen werden. Ein entsprechendes Änderungsformular steht online auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-bamberg.de unter dem Punkt "Formulare ? Abfallwirtschaft " zur Verfügung.

• Wer einen seiner Abfallbehälter gegen einen größeren oder kleineren umtauschen möchte, kann den Änderungswunsch per Mail an abfallgebuehren@lra-ba.bayern.de mitteilen.

• Die Briefe mit den Bescheiden gehen an die Grundstückseigentümer bzw. Hausverwaltungen als Gebührenschuldner. Mieter erhalten keinen eigenen Bescheid.

Die Abfallentsorgungsgebühr für private Haushalte im Landkreis Bamberg stellt eine Einheitsgebühr dar: Alle Leistungen der Abfallwirtschaft sind darin enthalten und werden nicht gesondert berechnet.

Kunden , die auf ihren Gebührenbescheiden noch die frühere IBAN der inzwischen zur VR-Bank Bamberg-Forchheim eG fusionierten VR-Bank Bamberg eG hinterlegt haben, brauchen laut Mitteilung des Fachbereiches Abfallwirtschaft keine Änderung zu beantragen. Die Umdeutung erfolgt bereits in Kooperation mit dem Rechenzentrum des Kreditinstituts.

Text: red/Foto: Landratsamt Bamberg