Die Corona-Pandamie war Thema einer Videokonferenz , zu der am Freitag Bundeskanzlerin Angela Merkel Bürgermeister und Landräte eingeladen hatte. Bamberger Vertreter waren Landrat Johann Kalb und Dritter Bürgermeister Wolfgang Metzner (in Vertretung des OB). An dem virtuellen Treffen nahmen auch Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsminister Jens Spahn teil. "Es wurde sehr deutlich, dass die bayerischen Kommunen im Zusammenhang mit der Pandemie mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Sehr ernst wurde die Finanzierung und Ausstattung von vor allem kleinen Krankenhäusern beurteilt. Die Organisation und Durchführung der Impfungen muss auf Dauer gewährleistet und gesichert sein", berichtete anschließend Metzner in einer Pressemitteilung der Stadt. Großes Thema seien auch der Umgang mit den Inzidenzwerten und mit Nachverfolgungsmöglichkeiten von Infektionsketten auch vor dem Hintergrund des Datenschutzes gewesen.

Die Sorgen, Schwierigkeiten und finanzielle Situation der Wirtschaft, des Handels und des Handwerks wurden laut Metzner in der Konferenz immer wieder kritisch beschrieben. Besonders deutlich geworden seien die noch stärkeren Belastungen vor allem in den Grenzregionen. Ein Fazit des Treffens: Die Krise ist noch nicht vorbei, vorschnelle Reaktionen und Entscheidungen könnten dazu führen, dass man - nicht nur wegen der Mutationen - eine Wende zurück machen müsse, was wieder Schließungen und andere Einschränkungen bedeuten würde. Metzner schloss sich den Worten der Bundeskanzlerin an: "Der Feind ist das Virus." red