Auch der letztjährige Johanniter-Weihnachtstrucker war anders. Im Unterschied zu den letzten beiden Jahren fuhren allerdings wieder Ehrenamtliche der Johanniter in einige Zielregionen und übergaben direkt vor Ort Pakete an die Menschen, die schon sehnsüchtig darauf gewartet hatten.

31 Lkw waren zusammen mit 75 Helferinnen und Helfern nach Albanien, Bosnien und Rumänien aufgebrochen. Zu Silvester waren alle gesund zurückgekehrt.

Ein besonderes Erlebnis

„Nach den Corona-Jahren waren diese Begegnungen vor Ort für alle ein ganz besonderes Erlebnis. Die Dankbarkeit und

Freude der Menschen haben die Helferinnen und Helfer tief bewegt“, sagte Ulrich Kraus, der Projektleiter der Johanniter-Weihnachtstrucker-Aktion. „Es herrschen zum Teil vollkommen unvorstellbare Bedingungen für die Menschen dort. Umso größer ist die Dankbarkeit, die unseren Helferinnen und Helfern entgegengebracht wird. Die Pakete bringen nicht nur dringend benötigte Lebensmittel und Hygieneartikel. Sie schenken auch Freude und Zuversicht als ein Zeichen, dass an sie gedacht wird.“

Bei den Ländern, die aus Sicherheitsgründen nicht direkt angefahren werden konnten, unterstützen Speditionen die Johanniter. Außerdem werden mit den Partnern vor Ort Packaktionen geplant.

Mehrere Tausend Pakete

Auch in Deutschland wurden wieder viele Pakete verteilt. Ein großer Teil ging an die Tafeln, rund 80 auch an die Tafel Kulmbach.

Mittlerweile steht auch die Gesamtzahl fest: Insgesamt wurden 57.200 Pakete an den Sammelstellen abgegeben und 10.445 Pakete wurden virtuell gepackt. 1200 Pakete wurden alleine an den Sammelstellen in Oberfranken abgegeben oder an Schulen, Kindergärten und bei Firmen in der Region eingesammelt. red