Einrichtungen , Dienste und Schulen der Caritas sollen laut einer Pressemitteilung „geschützte Orte sein, in denen sich Menschen angenommen und sicher fühlen“. Dies gelte sowohl für Betreute und deren Angehörige als auch für Mitarbeiter und ehrenamtlich Tätige. Gleichzeitig sei sich die Caritas der Problematik bewusst, dass soziale Arbeit als Arbeit am und mit Menschen ein hohes Potenzial der Gefahr von Grenzüberschreitungen mit sich bringe. Dabei könne es nicht nur zu Aggression von Mitarbeitenden gegen Betreute, sondern ebenso von Betreuten oder von Angehörigen gegen Mitarbeitende sowie zwischen Betreuten und zwischen Mitarbeitenden kommen.

Seit Jahren werden Träger und Einrichtungen bei der Umsetzung von Präventionsmaßnahmen und der Erstellung von Gewaltschutz-Konzepten begleitet. Ab Juli bietet das Referat Fortbildung des Caritasverbandes für die Erzdiözese Bamberg eine Qualifizierung zur Fachkraft für Gewaltschutzprävention an, bestehend aus zwei jeweils zweitägigen Seminaren. Infos und Anmeldung per Mail an marianne.baum@caritas-bamberg.de oder telefonisch unter 0951/8604134. red