Bei einer Onlineveranstaltung tauschten sich unlängst 21 Teilnehmer aus den Gemeinden Altendorf , Buttenheim, Eggolsheim und Hallerndorf über die bisherige interkommunale Zusammenarbeit aus. Neben den Bürgermeistern und dem Allianzmanager waren Mitarbeiter der Verwaltungen, Gemeinderäte und interessierte Bürger eingeladen. Vom Amt für Ländliche Entwicklung nahm der zuständige Betreuer Hans-Rainer Albart und seine Kollegin Anne-Kathrin Truckenbrodt teil.

Nachdem das Allianzmanagement bereits im Juni 2017 die Arbeit aufgenommen hat, war es nach nun vier Jahren an der Zeit, ein Zwischenfazit zu ziehen: 25 der 48 im integrierten ländlichen Entwicklungskonzept (Ilek) formulierten Projekte konnten bereits abgeschlossen werden bzw. befinden sich aktuell in der Umsetzung. Sieben Projekte befinden sich in der Vorbereitung und 16 Projekte stehen noch aus. Die Teilnehmer diskutierten, welche ausstehenden Projekte priorisiert bzw. welche neu aufgenommen werden sollen. Eine deutliche Mehrheit sprach sich dafür aus, den Fokus der interkommunalen Zusammenarbeit auf den Ausbau und die Förderung erneuerbarer Energien zu richten. Eine entsprechende Strategie soll zeitnah erarbeitet werden.

Neben dem Allianz-Gutschein und den zehn Höhepunkten der Region fanden vor allem die Angebote im Bereich der Innenentwicklung (Immobilienportal, Architektenberatungen, Förderprogramme) großen Anklang bei den Teilnehmern. Einig war man sich zudem, dass über die Aktivitäten und Angebote besser informiert werden müsse. Zu diesem Zweck wird der Regnitz-Aisch Kurier in Zukunft regelmäßig in den Amtsblättern erscheinen. Eine Umfrage zu den Strukturen der Allianz Regnitz-Aisch ergab, dass man mit dem Gebietszuschnitt und den bestehenden Austauschformaten (Lenkungsgruppe) sehr zufrieden ist, die Allianz verlassen möchte keine der Gemeinden. Nach den schwierigen letzten eineinhalb Jahren hofft man darauf, dass man bald wieder das jährliche Zusammentreffen aller Gemeinderäte abhalten kann. red