Die Genisa Ausstellung im Haus der Kultur, der ehemaligen Synagoge in Reckendorf , wird der Bund mit 9000 Euro unterstützen. Darüber informierte jetzt der Bamberger Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz . Ziel ist es demnach, einen Treppenlift einzubauen und damit einen barrierefreien Zugang zur Ausstellung zu schaffen.

Die archäologisch-historische Sammlung zeigt über 400 Jahre lang gesammelte Objekte – von religiösen Texten bis hin zu Thorawimpeln sowie Gegenstände aus dem Alltag, wie Mieder, Socken , Schuhe etc. Diese Ausstellungsstücke geben einen Einblick in die Lebenssituationen der Menschen und das hohe kulturelle Niveau der jüdischen Gemeinde in Reckendorf . „Eine spannende Ausstellung über Kultur in unserer Heimat, die durch den barrierefreien Zugang hoffentlich zusätzliche Aufmerksamkeit erhalten wird“, so Schwarz.

Für den Reckendorfer Bürgermeister Manfred Deinlein ist es eine Freude und Bestätigung zugleich: „Unsere frühere Kuratorin Adelheid Waschka hat hier Teile der bei Sanierung und Umbau der Synagoge wiederentdeckten Genisa liebevoll zu einer feinen Ausstellung zusammengefasst.“

Öffnungszeiten

Die Ausstellung kann jeden ersten Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung mit dem Reckendorfer Heimatpfleger Klaus Etterer unter heimatpfleger@reckendorf.de besichtigt werden. red