Grundsätzlich hat die oberfränkische Polizei während des 24-Stunden-Blitzmarathons eine vorschriftsmäßige sowie verantwortungsbewusste Fahrweise beim Großteil der Verkehrsteilnehmer festgestellt. Lediglich rund 1,3 Prozent der 29 865 gemessenen Fahrzeuge hielten sich nicht an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten, heißt es in der Pressemitteilung. Im Bereich Bamberg (Stadt und Landkreis Bamberg sowie Landkreis Forchheim) waren 66 Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs.

Am Mittwochmorgen um 6 Uhr hatte der diesjährige 8. bayernweite „24-Stunden-Blitzmarathon“ begonnen. An den Geschwindigkeitsüberwachungen beteiligten sich 158 Beamte der oberfränkischen Polizeidienststellen . Dabei führten sie an rund 80 Stellen Geschwindigkeitsmessungen durch und überprüften die Einhaltung der jeweils vorgeschriebenen Tempolimits . Bei 384 Fahrern stellten die Beamten eine zu hohe Geschwindigkeit fest, obwohl der Aktion eine umfangreiche Berichterstattung in den Medien vorangegangen war. Während auf etwa die Hälfte der Temposünder eine kostenpflichtige Verwarnung zukommt, war die andere Hälfte so schnell unterwegs, dass auf sie ein Bußgeldbescheid, Punkte in Flensburg oder gar ein Fahrverbot warten. Diesmal waren deutlich weniger Verkehrsteilnehmer als in den Vorjahren zu schnell unterwegs. Beim letzten Blitzmarathon 2019 überschritten noch knapp 2 Prozent der damals gemessenen rund 21 000 Verkehrsteilnehmer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. red